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Eishockey: (Hannover Scorpions)
 
HANNOVER SCORPIONS – KREFELD PINGUINE 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

2:3 – Entscheidung fällt erst in Spiel 5!

Hannover, 29.03.2011. Die Hannover Scorpions verloren am heutigen Dienstag Abend knapp mit 2:3 (2:1, 0:1, 0:1) gegen die Krefeld Pinguine und konnten den ersten Matchball in der Serie nicht verwandeln. Vor 4.615 Zuschauern in der TUI Arena trafen nur Ryan Maki und André Reiss für die Niedersachsen, die nun am kommenden Donnerstag, 31.03.2011 zum entscheidenden Spiel 5 nach Krefeld müssen.

Matchball-Spiel für die Scorpions und mit dieser Gewissheit startete der Meister in die heutige vierte Play-off-Partie gegen die Krefeld Pinguine. Nach dem 3:4-Sieg in der Verlängerung am vergangenen Sonntag in Krefeld stand das Tor zum Halbfinale für die Niedersachsen ganz weit offen. Nur noch durchschreiten, das mussten sie in den 60. Spielminuten am heutigen Dienstag selbst. Keine leichte Aufgabe für das von Sperren und Verletzungen gebeutelte Team von Toni Krinner. Doch in gewohnter Manier mit viel Herz und Charakter gingen sie diese Begegnung an: Die Hannoveraner kamen durch Ryan Maki und Chris Herperger in den ersten Minuten zu einigen guten Torchancen. Auch die ersten Unterzahlsituationen, eine davon sogar mit nur drei Spielern auf dem Eis, überstanden die Hausherren optimal. Doch in der 8. Minute war Scorpions-Goalie Tyler Moss, der bis dahin hervorragend gehalten hatte, machtlos. Krefelds Pascal Trepanier traf zum 0:1 für die Pinguine. Die Scorpions versuchten sofort auszugleichen, doch stattdessen mussten sie eine weitere Schrecksekunde hinnehmen: In der 11. Minute wurde der Puck durch Tyler Moss hindurch über die Torlinie gestochert, die Krefelder feierten bereits das 2:0, doch Schiedsrichter Georg Jablukov zog von sich aus sofort den Videobeweis heran und gab das Tor wegen Torraumabseits zurecht nicht. Die Krefelder protestierten noch einmal, was ihnen aber auch nicht weiterhalf und so ging es weiter. Wieder drängten die Scorpions auf den Ausgleich, wieder hielt Tyler Moss hinten hervorragend und Ryan Maki startete in der 13. Minute durch, zog aus halbrechter Position ab und da Krefelds Schlussmann Scott Langkow den Puck nicht festhalten konnte, verwandelte Maki mit einem feinen Rückhandschlenzer seinen eigenen Rebound zum 1:1 Ausgleich. Und der Meister hatte noch nicht genug. Zwar konnten die Scorpions die folgende Überzahlsituation nicht nutzen, doch Krefeld war gerade wenige Sekunden wieder komplett, als André Reiss in der 16. Minute, noch aus der Powerplay-Formation heraus, nach feinem Zuspiel von Chris Herperger und Ryan Maki zum 2:1 traf. Kurz vor Ende des Drittels musste Thomas Dolak wegen Behinderung für zwei Minuten in die Kühlbox, doch die Hannoveraner retteten die Führung in die Pause.

Die restlichen Sekunden in Unterzahl zu Beginn des zweiten Abschnitts überstanden die Scorpions souverän. Innerhalb der ersten fünf Minuten hatten sie durch Dolak, Maki, Kathan und Herperger gleich mehrere hervorragende Möglichkeiten, ihre Führung weiter auszubauen. Aber auch die Pinguine kamen immer wieder gefährlich vor das Hannoveraner Gehäuse, die Abwehr musste ein ums andere Mal Schwerstarbeit leisten, doch ganz zuletzt hatten sie mit Tyler Moss auch heute wieder einen optimal eingestellten Schlussmann, der mit viel Ruhe und Übersicht die ganz brenzligen Situationen entschärfte. Mit der Führung im Rücken beschränkten sich die Niedersachsen ab Mitte des zweiten Drittels zumeist auf Konter, doch diese hatten es in sich. Vikingstad und Kathan ließen den Puck auf der Torlinie der Krefelder tanzen, einen halben Rückpass von Brimanis schob sich Langkow fast selbst durch die Schoner. Die Scorpions brachten die Abwehrreihen der Krefelder gehörig durcheinander und mitten in diese Angriffsbemühungen hinein gab es den ersten richtigen Aufreger der Begegnung: Martin Hlinka hatte im eigenen Drittel geklärt, der Scorpions-Angriff lief bereits wieder, da wurde er von einem Krefelder nachträglich von den Beinen geholt und blieb auf dem Eis liegen. Die Schiedsrichter hatten ihr Augenmerk aber bereits wieder auf das Krefelder Drittel gelegt und so blieb diese Situation ungeahndet. Die zumeist 4.615 Zuschauer in der Halle waren damit überhaupt nicht einverstanden, gaben aber umso mehr Gas, indem sie ihre Mannschaft im Anschluss noch lauter anfeuerten als ohnehin schon. Und wieder erarbeiteten sich die Hannoveraner viele Chance, die jedoch nichts Zählbares brachten. Im Gegensatz zu den Pinguinen, die bedingt durch einige Fehler in der Abwehr des Meisters ebenfalls immer wieder gefährliche Schüsse auf Moss abgaben. Einen davon konnte Krefelds Duncan Milroy schließlich in der 37. Minute zum 2:2 Ausgleich verwandeln. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Teams dann auch in die zweite Pause.

Fieberhaft erwarteten die Fans den Schlussabschnitt, die bislang in allen Spielen beste Phase des Meisters. Doch nach weniger als drei gespielten Minuten ging Krefeld durch Roland Verwey erstmals in dieser Partie mit 2:3 in Führung. Moss konnte den platzierten Schuss nicht halten. In der Folge starteten die Hannoveraner ein regelrechtes Anrennen auf das Krefelder Tor, doch viele kleine Unkonzentriertheiten verhinderten ein ums andere Mal den Abschluss. Die Pinguine wirkten in ihren Aktionen etwas zwingender, beiden Teams war allerdings anzumerken, dass die Serie bis hier hin schon viel Kraft gekostet hatte. Doch Hannover gab nicht auf. Zunächst war Ryan Maki von der Seite schon frei durch, doch im entscheidenden Moment holte ihn ein Schläger von den Beinen. Das Spiel lief jedoch direkt weiter und Maki kam zur nächsten großen Möglichkeit, diesmal von halb rechts. Die Hälfte der Zuschauer sah den Puck bereits im Tor und setzte zum Gruppen-Jubel an, doch auch hier lief das Spiel weiter. Auch eines der heute rar gesäten Powerplays konnte die Mannschaft von Toni Krinner nicht nutzen. Und es kam wie üblich in dieser Serie: Nachdem Chris Herperger bei einem Angriff der Scorpions bereits am Boden liegend mehrfach von hinten mit dem Kopf gegen die Bande gestoßen wurde, der Schiedsrichter direkt daneben stand und keinen Grund sah, das Spiel zu unterbrechen und eine Strafe gegen die Gäste auszusprechen, beschwerte sich Martin Hlinka laut und deutlich und durfte zur Belohnung mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe in die Kühlbox. Die Niedersachsen hatten am Ende zwar den unbedingten Willen noch den Ausgleich zu erzielen aber nicht mehr die nötige Kraft, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Noch nach der Schlusssirene gab es wieder einige unschöne Szenen auf der Eisfläche, zunächst wurde Scorpions-Goalie Tyler Moss von einem Krefelder Spieler angepöbelt und schubste diesen weg, im Anschluss ging Scott Langkow auf Moss los und am Ende fast beide Teams aufeinander. Die Trainer versuchten zu schlichten und schickten ihre Jungs in die Kabinen. Nun ist die Serie wieder ausgeglichen und es geht am Donnerstag, 31.03.2011 zum entscheidenden Spiel 5 nach Krefeld.

Hannover Scorpions – Krefeld Pinguine 2:3 (2:1, 0:1, 0:1) / Stand in der Play-off Viertelfinalserie: 2:2

Tore: 0:1 Pascal Trepanier (Duncan Milroy, Charlie Stevens – 07:25 Min.), Ryan Maki (Chris Herperger, André Reiss – 12:45 Min.), 2:1 André Reiss (Ryan Maki, Chris Herperger – 15:05 Min.), 2:2 Duncan Milroy (Denis Shvidki, Paul Albers – 36:07 Min.), 2:3 Roland Verwey (Andreas Driendl, Justin Kelly - 42:03 Min.)

Strafen: Hannover 6 + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Martin Hlinka), Krefeld 6

Schiedsrichter: Georg Jablukov, Marcus Brill

Zuschauer: 4.615


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 30.03.2011, 09:38 Uhr
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