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| Aikido:
(AIKIDO-DOJO MÜNCHEN) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle München |
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Aikido
Die japanische Kampfkunst AIKIDO als „gewaltfeie“, doch durchaus effektive Selbst-Verteidigung hat als Grundprinzip in den ihr eigenen Bewegungen die Lebensenergie (Ki) zu entfalten. Schwerpunkte des Lernens sind – vor allem in Partnerübungen – Aufmerksamkeit / Präsenz, Achtsamkeit, Atemkraft, intuitives Erspüren und harmonisches Reagieren (Ai). Am Ende ist alle Technik vergessen - alles fließt.
Neben dem körperlichen Training, der Körperschulung, ist die Harmonisierung von Körper und Geist wesentlich und geschieht im und durch das Aikidotraining selbst.
Das alles ist Basis für die weichen harmonischen, dynamischen Bewegungsabläufe; wir lernen ohne Krafteinsatz den Angreifer zu kontrollieren; die Angriffsenergie läuft ins Leere, wird auf den Angreifer selbst wieder zurückgeführt und endet in einem Haltehebel oder Wurf. Der Angreifer soll erkennen, dass ein Angriff sinnlos ist.
Ziel kann es sein, diese Prinzipien ins tägliche Leben zu übertragen, um damit Angst und Aggression in Lebensmut und Lebensfreude zu verwandeln.
Abgeleitet von dem Grundaspekt des Aikido, der Harmonisierung von Körper und Geist, sowohl in der eigenen Person, als auch in Begegnung, geht es nicht um körperliche Überlegenheit (es gibt keinen Wettkampf), sondern um die persönliche Entwicklung. Somit kann Aikido unabhängig von Geschlecht, Alter oder besonderen körperlichen Fähigkeiten sowohl unter sportlichen wie unter persönlichkeitsbildenden oder weiterführend unter spirituellen Aspekten praktiziert werden. Damit geht Aikido weit über die Grenzen einer Sportart hinaus.
Mit einem gemeinsamen Grundverständnis trainieren wir in unserem Dojo Aikido (AI = Harmonisierung, Ki = Lebensenergie, Do = der Weg des Übens) als eine traditionelle japanische Kampfkunst mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Stilrichtungen).
Die Schulung des Körpers durch Dehnungs-, Lockerungs- und Atemübungen sowie durch das Praktizieren der Aikidoübungen (sowohl in der Rolle als Angreifer/Uke als auch als Verteidiger/Tori) führt zu einer bewussteren Wahrnehmung der eigenen Person und der des Partners. Darauf aufbauend erlernen wir effektive Körper- und ebenso Waffentechniken in einem verantwortlichen Miteinander, ohne den Aspekt der Wirksamkeit dieser Kampfkunst aus den Augen zu verlieren.
Und wir haben vor allem viel Freude beim – oft auch anstrengenden – Training!
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Autor: mifr
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Artikel
vom 25.06.2010, 20:47 Uhr
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